Weder noch Patrick

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Drei Freunde, zwischen 20 und 30, zwischen 20 und 30 verschiedenen Träumen, zwischen 20 und 30 verschiedenen Leben, die alle möglich wären, wenn sie sich für eines davon entscheiden würden. Was aber, wenn nur einer dieser Wege derjenige ist, der sie zu ihnen, zu ihrem wirklichen, einzigartigen, kostbaren Selbst führt? Und was, wenn man die richtige Abzweigung zwischen Kunst, Party, neuen Beziehungsformen, Sinnlosigkeit und Privilegien nicht sieht? Obwohl sich die Freunde nichts mehr wünschen als frei zu sein, sind sie voneinander, den Eltern und dem Urteil anderer abhängig. Und obwohl sie unentwirrbar miteinander verbandelt sind, ist es kaum möglich, eine gemeinsame Richtung einzuschlagen. Während die eine mit Lähmung und Apathie auf die Gegebenheiten reagiert, verlieren sich die anderen in Konsum, fremden Armen, Rastlosigkeit und Arbeitssucht.

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Oder, wie einer von ihnen einem Pissoir-Nachbar mit der Schubkraft einer gewissen Substanz einmal klarmachen will: Die Selbstverwirklichung ist eine Brücke aus Plüsch über dem Nichts! Neongelb und einspurig.

Im Zentrum des Filmes stehen drei Figuren zwischen 20 und 30, die – wie viele andere in ihrer Generation – nicht mehr arbeiten müssen, um sich zu ernähren, sondern um „etwas aus sich zu machen“. Allerdings geht das mit der Selbstverwirklichung nicht ganz so, wie sie sich das vorgestellt haben. Sie sind umgetrieben von dem Gefühl, dass das Leben noch nicht angefangen hat, von der Frage, wann sie endlich „ankommen“ und von dem bitteren Wissen, dass alles, was sie machen eigentlich doch unbedeutend ist.

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Produktionsleitung
Fabian Pfister

Regie
Dominique Enz

Text
Dominik Holzer

Dramaturgie
Sebastian Ryser

Kamera
Benedict Endler

Ton
Mirjam Gautschi

Schauspiel
Dominik Holzer / Myriam Uzor / Sebastian Ryser / Maurus Leuthold / Florian Heuberger / Kathrin Füglister

Ausstattung
Maurus Leuthold / Josephine Eigner

Kostüm
Maurus Leuthold / Josephine Eigner

Musikarrangement
Severin Kolb

Licht
Benedict Endler / Franziska Ryser / Raphael Häne

 

 

Nach erfolgreichem Dreh im Sommer 2018 befindet sich das Projekt nun in der Postproduktion.
Die Premiere ist geplant auf Ende 2019.